Neues Betreuungsrecht

Beim „Markt der Möglichkeiten“ in Polch und Koblenz vorgestellt

20.1.2023 | Ende des Jahres hatten die Betreuungsvereine Andernach – Mayen – Koblenz gleich zweimal zum „Markt der Möglichkeiten“ nach Polch und Koblenz eingeladen, um über die neuen gesetzlichen Bestimmungen und neuen Regelungen bei der Rechtsvertretung Volljähriger und für rechtliche Betreuer informieren. Denn zum 1. Januar gab es eine Betreuungsrechtsreform und ein neues Betreuungsrecht, das nicht mehr das Wohl des Betreuten, sondern seinen Willen ins Zentrum stellt. Gut beraten beim „Markt der Möglichkeiten“ wurden die Besucher/innen von (von links) Emma Börkircher und Anna Suckow, SKF Koblenz, sowie von Gianna Kappes, Caritasverband RMA. | Foto: E.T. Müller Im Ratssaal der Verbandsgemeinde Maifeld in Polch sowie beim SKF in Koblenz kamen die Besucherinnen und Besucher mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Betreuungsvereine von Caritas Andernach, SKF Koblenz und SKM Mayen ins Gespräch und fragten nach. So konnten sich Interessierte in mehreren Stationen umfassend informieren, welche Pflichten auf einen in der ehrenamtlichen Betreuung zukommen, so etwa die „Mitteilungspflicht im Jahres- bericht“ oder die notwendige Vereinbarung zwischen einem Betreuungsverein und den ehren- amtlichen Betreuerinnen und Betreuern. An einem weiteren Stand ging es um das Thema Verhinderungsbetreuung und die folgende Station klärte auf über die Möglichkeit der gegenseitigen Vertretung von Ehegatten oder Lebenspartnern in Angelegenheiten der Gesundheitssorge nach § 1358 des Bürgerlichen Gesetzbuchs. Denn das „Ehegattenvertretungsrecht“ läuft nicht unbegrenzt, sondern erstreckt sich lediglich über einen Zeitraum von sechs Monaten. Aus diesem Grund ist es auch nicht möglich, für seinen Partner einen länger laufenden Vertrag, etwa einen Heimvertrag, zu unterzeichnen. Die Mitarbeiterinnen der Fachverbände zeigten sich zufrieden mit der Resonanz beim „Markt der Möglichkeiten“. Mit dieser Veranstaltung wurde ein Anfang gesetzt, denn mit der Betreuungs- rechtsreform gibt es viele Fragen, die übers Jahr immer wieder beantwortet werden müssen.

Neues Betreuungsrecht

Beim „Markt der Möglichkeiten“ in Polch

und Koblenz vorgestellt

20.1.2023 | Ende des Jahres hatten die Betreuungsvereine Andernach – Mayen – Koblenz gleich zweimal zum „Markt der Möglichkeiten“ nach Polch und Koblenz eingeladen, um über die neuen gesetzlichen Bestimmungen und neuen Regelungen bei der Rechtsvertretung Volljähriger und für rechtliche Betreuer informieren. Denn zum 1. Januar gab es eine Betreuungsrechtsreform und ein neues Betreuungsrecht, das nicht mehr das Wohl des Betreuten, sondern seinen Willen ins Zentrum stellt. Gut beraten beim „Markt der Möglichkeiten“ wurden die Besucher/innen von (von links) Emma Börkircher und Anna Suckow, SKF Koblenz, sowie von Gianna Kappes, Caritasverband RMA. | Foto: E.T. Müller Im Ratssaal der Verbandsgemeinde Maifeld in Polch sowie beim SKF in Koblenz kamen die Besucherinnen und Besucher mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Betreuungsvereine von Caritas Andernach, SKF Koblenz und SKM Mayen ins Gespräch und fragten nach. So konnten sich Interessierte in mehreren Stationen umfassend informieren, welche Pflichten auf einen in der ehrenamtlichen Betreuung zukommen, so etwa die „Mitteilungspflicht im Jahresbericht“ oder die notwendige Vereinbarung zwischen einem Betreuungsverein und den ehrenamtlichen Betreuerinnen und Betreuern. An einem weiteren Stand ging es um das Thema Verhinderungsbetreuung und die folgende Station klärte auf über die Möglichkeit der gegenseitigen Vertretung von Ehegatten oder Lebenspartnern in Angelegenheiten der Gesundheitssorge nach § 1358 des Bürgerlichen Gesetzbuchs. Denn das „Ehegattenvertretungsrecht“ läuft nicht unbegrenzt, sondern erstreckt sich lediglich über einen Zeitraum von sechs Monaten. Aus diesem Grund ist es auch nicht möglich, für seinen Partner einen länger laufenden Vertrag, etwa einen Heimvertrag, zu unterzeichnen. Die Mitarbeiterinnen der Fachverbände zeigten sich zufrieden mit der Resonanz beim „Markt der Möglichkeiten“. Mit dieser Veranstaltung wurde ein Anfang gesetzt, denn mit der Betreuungsrechtsreform gibt es viele Fragen, die übers Jahr immer wieder beantwortet werden müssen.